26. Januar 2016

MEHR PERSONAL FÜR BILDUNG, PFLEGE UND GESUNDHEIT! DAS MUSS DRIN SEIN!

 

MEHR PERSONAL FÜR BILDUNG, PFLEGE UND GESUNDHEIT! DAS MUSS DRIN SEIN! - Unser Handzettel: http://goo.gl/Y6hFuk - Man kann es versuchen schönzureden, doch es bleibt Tatsache, dass in deutschen Krankenhäusern Pflegenotstand herrscht. Immer weniger Krankenpfleger*innen müssen immer mehr Patient*innen in immer kürzerer Zeit versorgen. Das Bild von der Fließbandabfertigung im Gesundheitswesen ist wirklich nicht von der Hand zu weisen. Die Folgen einer Akkordschufterei im Gesundheitswesen sieht man schon überdeutlich. Während Nachtschichten muss so manche Pflegekraft bis zu 40 Patient*innen betreuen. Dieser Zustand führt unweigerlich zu einer dauerhaften Überlastung des Personals, deren Arbeit dadurch einfach auch an Qualität verlieren muss. Es sind auch nur Menschen! Die „Zukunftsperspektiven“ der aktuellen Einsparungs- und Gewinnmaximierungspolitik sind ebenfalls düster, um es milde zu formulieren. Die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen wird auch in den nun kommenden Jahren immer weiter ansteigen und somit gerade im Pflegebereich die Belastung der Einzelnen noch weiter hochschrauben, wobei das erträgliche Limit eigentlich jetzt schon mehr als nur erreicht ist. Betrachtet nun ein junger Mensch die Arbeitsbedingungen in seinem/ihrem Wunschberuf, wird ihn oder sie das sicherlich abschrecken. Womit dann aber auch ein Nachwuchsproblem im Bereich der Pflegeberufe entstehen wird. So fehlen zu einer optimalen Versorgung in Deutschland mittlerweile weit über 100.000 Pflegekräfte, zudem aber auch Ärzte und technisches Personal.
Diejenigen, die sich eine private Versorgung leisten können, werden darauf zurückgreifen. Diejenigen, die bei einem Dienstleister arbeiten können, um bei vernünftigen Arbeitsbedingungen gut bezahlt zu werden, werden natürlich dort anfangen. Die Folge: eine Zwei-Klassen-Versorgung. Und das sind keine Zukunftsvisionen ohne Bodenhaftung. Betrachtet man die Situation der Krankenhäuser im Saarland und im Kreis Saarlouis kann man all diese Entwicklungen schon erkennen.
Es bedarf endlich zielgerichteter Maßnahmen, um der chronischen Unterfinanzierung der Krankenhäuser wirkungsvoll zu begegnen. Dies erfordert eine sofortige Rücknahme der Kürzungen im Bereich des Investitionskostenzuschusses, den die Landesregierung beschlossen hatte. Es muss für die Krankenhäuser endlich wieder die finanzielle Möglichkeit geschaffen werden, dass die unsäglichen Umschichtungen im Personal- und Betriebskostensektor gestoppt werden können, dass Einstellungsstopps und Entlassungen beendet werden, dass wieder Arbeitsbedingungen vor Ort möglich werden, die man als normal und erträglich bezeichnen kann. Und die Groko um AKK muss sich endlich auf Bundesebene für eine nachhaltige und tragfähige Reform der aktuell desaströsen Krankenhausfinanzierung einsetzen. Ohne mehr Geld für die Bundesländer kann der Raubbau am Gesundheitswesen nicht gestoppt werden.
Werte AKK und Co.: Auf einen 4. Pavillon kann man jederzeit verzichten, auf eine sorgende und gut ausgebildete Hand an einer Herz-Lungen-Maschine im Ernstfall nicht!
DIE LINKE. WADGASSEN wird dieses wichtige Thema u.a. bei den Ständen in der ersten Februarwoche sowie am Weltfrauentag (8. März 2016) aufgreifen. Dabei leicht unterschiedliche Themenschwerpunkte.

 

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Tags/Schlagworte dieses Artikels: Linke, Wadgassen, DLFW

 

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